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Der Affe fällt nicht weit vom Stamm -
Malapropismen in Literatur und Alltag

Anne-Karoline Distel
Leipzig
Ein wenig namentlich bekanntes und doch alltägliches Phänomen soll in folgendem Aufsatz betrachtet werden: Bußmann definiert Malapropismus als ein „aus Unkenntnis oder Absicht falsch verwendetes Fremdwort”1. Fay/ Cutler nennen drei Merkmale des Malapropismus2: das falsch verwendete Wort existiert wirklich, das Ziel und der Fehler sind in ihrer Bedeutung nicht verwandt und die große Ähnlichkeit in der Aussprache des fehlerhaft verwendeten Worts zum eigentlich intendierten Wort. Sie trennen den Malapropismus scharf von der Gruppe der Spoonerismen („Das hat er aber gefickt eingeschädelt.”3), Vorwegnahmen („Hast du den Hand-den Hund gewaschen?”) und Nachwirken von phonologischen Strukturen (“frost and fog - frost and frog”4), von Auslassungen sowie der Wortkreuzung und dem versehentlichen Verwendens des Antonyms.5 Sie stellten fest, dass in 87 % der untersuchten Fälle beide Wörter die gleiche Silbenanzahl vorweisen und in 98 % der Fälle das gleiche Betonungsmuster vorliegt.6 Des Weiteren müssten beide Wörter der gleichen grammatikalischen Kategorie angehören.7 Fay/ Cutler beschreiben das Entstehen eines Malapropismus in der Weise, dass während der Sprachproduktion das mentale Lexikon nach einem Wort durchsucht wird, das einer bestimmten grammatikalischen Kategorie angehört sowie eine bestimmte Bedeutung hat. Sie nehmen an, dass die Bedeutung der Äußerung vor der syntaktischen Struktur festgelegt ist, so dass also zur Bedeutung lediglich ein Wort der entsprechenden grammatikalischen Kategorie gefunden werden muss.8 Nachdem sie begründet haben, warum sie glauben, dass es sowohl für die Sprachproduktion als auch das Verständnis nur ein Lexikon gibt, kommen sie zu dem Schluss, dass die Einträge im mentalen Lexikon zunächst nach der Silbenstruktur, dann nach dem Betonungsmuster und zu guter Letzt nach phonologischen Gesichtspunkten (von links nach rechts) geordnet sind und dass das production device beim Auslesen nur leicht in der Zeile verrutscht, so dass ein Wort produziert wird, dass phonologisch dem gesuchten zwar sehr ähnlich ist, aber eine völlig andere Bedeutung hat.9
In einer Studie von Harley/ MacAndrew Anfang der 1990er Jahre wurde festgestellt, dass Malapropismen oft bei Wörtern auftauchen, die eine niedrige Frequenz haben10. Das unterscheidet sie von phonologischen Versprechern, bei denen die Frequenz keinen Einfluss hat, wie MacWhinney (1986) und Dell (1990) gezeigt haben11. Vitevitch zeigt mit seiner Untersuchung, dass mehr Malapropismen auftreten, wenn es sich beim intendierten Wort um ein niedrig frequentes Wort mit einer spärlichen (phonologischen) Umgebung handelt als wenn es eine dichte Umgebung hat12. Er meint damit Wörter mit ähnlichen phonologischen Eigenschaften. Vitevitch konstatiert, dass die Produzenten von Malapropismen sich durchaus der richtigen Semantik sowohl des intendierten als auch des tatsächlich verwendeten Wortes sind und grenzt reale Malapropismen explizit von Sheridans Madame Malaprop (siehe unten) ab13. Er begründet dies mit der der spontanen Korrektur der Sprecher. Diese Voraussetzung benötigt er für die Konstatierung, dass Malapropsimen die Folge einer “mis-selection made somewhere in the speech production system” seien und nicht das Ergebnis einer falschen Wortverwendung. Die Beispiele aus Internetforen (siehe unten) zeigen jedoch, dass die Sprachbenutzer sich nicht immer über die falsche Verwendung bewusst sind. Eine niedrige Frequenz im Gebrauch kann ja durchaus im Zusammenhang stehen mit einer geringen Fremdwortkompetenz.
Als soziales Phänomen begegnet der Malapropismus bei sozialen Aufstrebern, die durch den häufigen Gebrauch von Fremdwörtern oder einer Fremdsprache den Eindruck von Bildung zu erwecken versuchen. Diese Strategie wurde und wird von Schriftstellern genutzt, um eben solche sozialen Anbiederungsversuche als charakterbildend bei literarischen Figuren darzustellen.

Fremdsprachenprobleme in Literatur und Alltag

Der Minnesänger und Sangspruchdichter Neidhart (Anfang des 13. Jahrhunderts) verwendet in seinen Winterliedern dieses Mittel, um die dörper in seinen Liedern zu karikieren. Die Bauern tragen übertrieben höfische Kleidung, Waffen und vlæmen, d.h. sie sprechen mit flämischem Akzent, denn Frankreich und die Niederlande galten in der höfischen Zeit als kulturelles Vorbild. In ihrem Verhalten hingegen kommen die dörper über ihre Schweinestallmentalität nicht hinweg; sie sind gewalttätig und roh - ihnen fehlt die höfische zuht. Im Prolog zu Geoffrey Chaucers Canterbury Tales (um 1387) wird eine Priorin beschrieben, die Französisch “ful faire and fetisly” (gefällig und kunstvoll, V. 125) nach der Art spricht, wie man es in Stratfort-Bow lernt und die das Pariser Französisch nicht versteht. Sie bemüht sich also, höfisch zu erscheinen, scheitert aber an ihrer Herkunft. Auch entspricht sie in ihrem Verhalten dem Idealbild einer höfischen Dame, gleichwohl ihr dies als Nonne eben gar nicht zusteht. In beiden Oeuvres wird lediglich „malapropistisches Verhalten” verwendet, sich jedoch nicht explizit auf das Vokabular bezogen. Vázquez bezeichnet William Shakespeare als Pionier der Verwendung von Malapropismen in der Rede seiner Figuren, um diese zu charakterisieren14. Oft sind es ohnehin schon komische Rollen, deren burleskes Verhalten durch die Verwendung von Malapropismen (auf ein sprachlich entsprechend kompetentes Publikum) noch komischer wirkt. Die Amme in Romeo and Juliet, Launcelot in The Merchant of Venice und Dogberry und Verges in Much Ado About Nothing sind nur einige Beispiele15. Es sind Personen der niederen sozialen Ränge, die sich ihrer Herrschaft sprachlich anzupassen versuchen und kläglich scheitern.
Die namengebende Figur Madame Malaprop begegnet in Richard Brinsley Sheridans Schauspiel The Rivals von 1775. Ihr Name bezieht sich sowohl auf ihr unpassendes Verhalten als auch auf ihre falsche Verwendung von Fremdwörtern. Akt 1: “...you will forget this fellow - to illiterate him, I say, quite from your memory”16 oder “it gives me the hydrostatics to such a degree!”17!" (Akt 3, Szene 3). Ein anderer gebürtiger Ire, Oscar Wilde, macht sich einem ähnlichen Scheitern an Fremdwörtern in der Figur der in ihrer Jugend literarisch ambitionierten Miss Prism in The Importance of Being Earnest zu nutze. Miss Prism kreiert im zweiten Akt das Wort womanthrope, das sie für das Gegenstück zu misanthrope hält, nicht wissend, dass nicht der erste Teil des Wortes mis- 'Mann' bedeutet (griech. πισειν 'hassen'), sondern anthropon , der zweite Teil des Wortes.
Malapropismen funktionieren als Mittel des Humors auf der Rezipientenseite nur, wenn die eigentlich richtige Verwendung bekannt ist. Auf der Autorenseite ist eine Voraussetzung, dass es klare Abgrenzungen in Sprache und Verhalten zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen gibt, die im Laufe der Sozialisierung erlernt werden müssen und nicht wie eine Rolle einfach angenommen werden können. Indem die sozialen Aufsteiger (egal, ob sie nur dieses Bild von sich vermitteln wollen oder tatsächlich ihrer einfachen Herkunft zu entfliehen bewerkstelligt haben) an den Verhaltens- und Sprachbarrieren scheitern, wird dem Rezipientenkreis ihre Exklusivität bestätigt.
So weit, so ideal steht es mit den Malapropismen und verwandten Phänomenen, wenn sie literarisch verwendet werden. In der wahren Wirklichkeit des Lebens sind es oft Fußballer, die mit Fremdwörtern zu kämpfen haben: „Das wird alles von den Medien hochsterilisiert.” (Bruno Labbadia) oder „Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.” (Olaf Thon) oder auch „Wir sind eine gut intrigierte Truppe.” Lothar Matthäus). Bei den Wörtern hochsterilisiert und retuschiert haben die intendierten Wörter nicht die gleiche Silbenzahl wie die falschen, wie es Fay/ Cutler für 87 % ihrer Beispiele nachweisen konnten. Bei intrigiert hingegen stimmt sowohl die Silbenzahl als auch das Betonungsmuster (´-´) mit dem korrekten integriert überein. Um Missverständnisse zu vermeiden, hält man es da am besten mit Pierre Littbarski: „In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten fehlte uns die Kontinu..., äh Kontuni..., ach scheiß Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug!”18 Das letzte Beispiel zeigt vielleicht ganz anschaulich, in welchem Dilemma sich ein Fußballer während eines Interviews befindet: Er ist erschöpft vom Spiel, das gerade erst vorbei ist und soll nun seine Expertenmeinung für den Zuschauer zuhause abgeben. Dabei versucht er, der Situation (möglicherweise vor einem Millionenpublikum und vielleicht sogar, ohne vorher geduscht haben zu können) angemessen, „ordentlich” zu reden, um sich nicht als Trottel darzustellen, der außer Fußball spielen nicht viel kann, zumindest will er ein paar Fremdwörter in seine Aussage einflechten, um seiner Aussage Autorität zu verleihen. Leider findet er dann in seiner abgekämpften Physis und unter dem Stress nicht die richtigen Worte - oder besser eigentlich - nicht das richtige Wort, verrutscht einige Zeilen im mentalen Lexikon und gibt sich so dann doch der Lächerlichkeit preis. Und das alles, wo es doch auch ohne die „scheiß Fremdwörter” ginge. Ein wahrer Teufelskreislauf also.
„Echte” Malapropismen, also solche, die der strengen Definition von Fay/ Cutler standhalten (1. gleiche grammatische Kategorie, 2. gleiche Silbenzahl, 3. gleiches Betonungsmuster, 4. existentes Wort) sind aber dennoch im Alltagswortschatz inzwischen verankert: So hört man zum Bleistift von Syphilisarbeit19 und möchte sich das lieber nicht bildlich vorstellen; im Zeitalter der inflationär gefragten Expertenmeinung begegnet man immer wieder Koniferen20 auf ihrem Gebiet und frau ist dann froh, wenn sie sich doch auf ihre weibliche Institution21 verlassen kann.
Weniger „echte” Malapropismen (d.h. aus nicht-existenten bzw. noch nicht unbedingt in Wörterbüchern verzeichneten Wörtern) treten aber vielleicht ebenso häufig auf. Ein selteneres Beispiel ist inkomputent, das am 16.10. 2007 lediglich mit zwei deutschen Treffer bei google aufwarten konnte. Beide bezogen sich auf Inkompetenz in Bezug auf Computer22: „der PC laden um die Ecke war absolut inkomputent, was ich suche und was optimal für ein AMD-System ist”23. Auch in schwedischen Internetforenforen gibt es Inkomputenz: Der Forumsbeitrag, der mit „Patetiskt!”24 überschrieben ist und das Wort inkomputent enthält („Asså det är testet är ju helt inkomputent!”25), beschäftigt sich ebenfalls mit Computerproblemen. Ebenso ein zweiter: „Formuläret säger snällt till att jag har varit inkomputent och matat in fel saker.”26 (deutsch: Das Formular sagt freundlich, dass ich inkomputent war und falsche Sachen eingegeben habe.) In einem dritten Forum werden Themen aus dem militärischen Bereich diskutiert: „Du säger alltså att ledningen inkomputent och att du vet bättre än den.”27 (deutsch: Du sagst immer, dass die Leitung inkomputent ist und dass du es besser weißt als die.)
Diagramm inkomputent
Abbildung 1: google-Treffer für „inkomputent” abzüglich jeweils eines Treffers, für den die Autorin des Aufsatzes selbst verantwortlich ist
Auch im Englischen ist das Wort gebräuchlich, allerdings dort laut Urban Dictionary als “Incomputent 'Incompetent with regard to computer use'”28. Allerdings wird nicht in allen Fällen (d.h. bei allen 331 Treffern bei google für “incomputent”29) das Wort in dieser Bedeutung verwendet: “i believe he isnt the one behind the wheels of the whitehouse as he has shown how retarded and incomputent he is”30. Schade, das wäre eine kreative Wortschöpfung gewesen, die man beinah täglich hätte anwenden können. Inkomputente Menschen gibt es schließlich wie Strand am Meer31.
Unter dem Nickname MAX007 schreibt ein Internetuser zur ersten Sendung Schmidt und Pocher in der ARD: „Die meisten Kritiker tun einen auf Interlektuell und haben selbst null Ahnung. Kritisieren alles was es gibt nur um als besonders Anspruchsvoll zu gelten.”32 Treffender hätte man es wohl kaum formulieren können.
Diagramm interlektuell
Abbildung 2: google-Treffer für interlektuell von Oktober 2007 bis Februar 2008
Vermutlich handelt es sich bei interlektuell um Volksetymologie, denn das Präfix inter- begegnet häufig, so im InterCity, dem Internationalen Fußballbund oder auch in interaktiv. Aber wer kennt schon intel außer als Computerhersteller? Da kann doch etwas mit dem Wort nicht stimmen, denkt sich der Sprachbenutzer und „korrigiert” nach eigener Sprach(in)kompetenz.
Im Fantasy-Rausch der letzten Jahre mit all seinen mehrbändigen Werken trifft man in Internetforen, bei Buchhändlern33 und vermutlich auch in Literaturwissenschaftsseminaren immer wieder auf Triologien. Auch hier hat sicher die Volksetymologie wieder zugeschlagen. Und warum auch nicht, ein Trio besteht doch auch aus drei Teilen.
Malapropismen machen jedoch an der Wortgrenze nicht halt. Wie am obigen Beispiel des Strandes am Meer können auch in Sprichwörtern oder Redewendungen Wörter ersetzt oder die syntaktische Einheit ergänzt werden. Wer seine Rede gern mit Redewendungen würzt, aber diese wohl fehlerhaft gespeichert hat oder sie zumindest nicht mehr korrekt abrufen kann, sagt dann eben Sätze wie „Der Affe fällt nicht weit vom Stamm.” oder „Es ist nicht alles Holz was glänzt.”34 In beiden Fällen stimmen die vier Kriterien von Fay/ Cutler zu, es handelt sich also um „echte” Malapropismen. Befürchtungen wie „So kommen wir auf keinen grünen Nenner!” oder auch „Du hast ja wohl nicht mehr alle Latten am Schrank!” sollte man wohl eher nach Barz35 als Kontamination betrachten.
Malapropismen, egal wie streng man sie definiert, sind also beabsichtigte oder versehentliche Versprecher, die den Alltag oder die Literatur aufheitern, weil der geistig überlegene Rezipient gern über den weniger gebildeten oder die Parodie desselben lacht.

Verwendete Literatur

  • Geoffrey Chaucer: The Canterbury Tales.
  • Richard Brinsley Sheridan: The Rivals.
  • Die Lieder Neidharts, hrsg. von Edmund Wießner und Fortgeführt von Hanns Fischer, Tübingen 1999.
  • Oscar Wilde: The Importance of Being Earnest.

  • Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft, Stuttgart 2002.
  • David Fay & Anne Cutler 'Malapropism and the structure of the mental lexicon', in: Linguistic Inquiry 8 (1977), S. 505-520.
  • Gert Kaiser/ Jan-Dirk Müller: Höfische Literatur, Hofgesellschaft, höfische Lebensformen um 1200, Düsseldorf 1986.
  • Adolfo Luis Soto Vázquez, 'Shakespeare's Use of Malapropisms and their Reflection in Spanish Translation', in: Babel 49:1 (2003), S.1-22.
  • Michael S. Vitevitch, 'The Neighborhood Characteristics of Malapropims', in: Language and Speech 40 (3) (1997), S. 211-228.

Internetquellen:

  • http://www.themenmix.de/witziges/coole-sprueche-insider-english.html
  • http://www.ja-gut-aeh-ich-sag-mal.com
  • www.tweakpc.de/forum/amd-cpus-und-mainboards/8705-amd-2000-pc-cpu-luefter-umgedreht.html
  • http://macworld.idg.se/2.1038/1.94111?articleRenderMode=listpostings
  • https://webapp.isk.kth.se/falk/servlet/ShowObjection?opponentid=925
  • http://forum.soldf.com/lofiversion/index.php/t7838.html
  • http://www.urbandictionary.com/define.php?term=incomputent
  • http://www.abovetopsecret.com/forum/thread303446/pg2

Leseanregungen:

  • Roger Smith: Medical Malapropisms: What Doctors Say, What Patients Hear, in: Verbatim: The Language Quarterly (Verbatim) 26 (3) Summer (2001), S. 6-10.
  • Koenraad Kuiper: 'From Intent to Malutterance: Slips of the Brain', in: Landfall: New Zealand Arts and Letters (Landfall)207, 2004 May, S. 90-96.
  • J. Aitchison, 'Mini-Malapropismus', in: British Journal of Disorders of Communication 7 (1972), S. 38-43.
  • A. M. Zwicky, ‚Classical malapropisms and the creation of a mental lexicon', in: Exceptional language and linguistics, ed. by L. K. Obler et al. New York 1982.

  • http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,439161,00.html

[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft, Stuttgart 2002, S. 418.
[2] Malapropisms and the Structure of the Mental Lexicon, S. 505.
[3] Nur eins der vielen Beispiele aus der Sketchreihe „Kentucky schreit ficken” Comedy-Sendung „Samstag Nacht Show”, die in den 1990er Jahren recht populär war und deren Witz sich ausschließlich aus Spoonerismen speiste, die meist zu sexuellen Wortspielen führten.
[4] Gehört auf BBC Radio 7 in einer Folge “Play and Record”.
[5] Malapropisms and the Structure of the Mental Lexicon, S. 506f.
[6] S. 508.
[7] S. 508.
[8] S. 509.
[9] S. 511.
[10] Michael S. Vitevitch, ‚The Neighborhood Characteristics of Malapropims', in: Language and Speech, 1997, 40 (3), S. 213.
[11] Vitevitch, S. 214.
[12] Vitevitch, S. 222.
[13] Vitevitch, S. 212.
[14] Adolfo Luis Soto Vázquez, ‚Shakespeare's Use of Malapropisms and their Reflection in Spanish Translation', in: Babel 49:1 (2003), S.1-22.
[15] Es wurden hier die Originaltitel gewählt, da die Malapropismen von Übersetzern - laut Vázquez - nicht erkannt oder zumindest nicht übertragen werden.
[16] Obliterate wäre das richtige Wort gewesen. S. 114.
[17] Sie meint hysterics.
[18] Alle Zitate von http://www.ja-gut-aeh-ich-sag-mal.com/ am 12.11.2007.
[19] 1820 Treffer bei google am 12.11.2007 mit einem deutlichen Anteil von humoristischer Verwendung.
[20] Am 12.11.2007 brachte das immerhin 70 Treffer bei google, wobei nicht jeder einzelne auf humoris-tische Verwendung überprüft wurde.
[21] 103 Treffer bei google am 12.11. 2007 mit der gleichen Einschränkung wie für die Konifere.
[22] Man könnte vermuten, dass es sich um absichtliche Verwendung des falschen Wortes handelt, wenn man jedoch die gesamten Beiträge in den Foren liest, wird man feststellen, dass es mit der Sprachkompetenz der Schreiber nicht weit her ist.
[23] www.tweakpc.de/forum/amd-cpus-und-mainboards/8705-amd-2000-pc-cpu-luefter-umgedreht.html 22.10.2007
[24] Eigentlich wie im Deutschen 'gehoben, feierlich', aber hier wohl eher als Lehnübertragung aus dem Englischen pathetic 'armselig, erbärmlich' zu verstehen.
[25] Etwa: „Also dieser Test ist ja total inkomputent.”
http://macworld.idg.se/2.1038/1.94111?articleRenderMode=listpostings 17.10.2007
[26] https://webapp.isk.kth.se/falk/servlet/ShowObjection?opponentid=925 22.10.2007
[27] http://forum.soldf.com/lofiversion/index.php/t7838.html 22.10.2007
[28] http://www.urbandictionary.com/define.php?term=incomputent 17.10.2007
[29] 17.10.2007, am 12.11.07 nur noch 325 Treffer.
[30] Geschrieben von bodrul auf http://www.abovetopsecret.com/forum/thread303446/pg2 über George W. Bush.
[31] Am 17.10.2007 immerhin mit 360 Treffern bei google vertreten und dabei dachte die Autorin, sie wäre einzigartig witzig. Niederschmetternd.
[32] http://www.tvblogger.de/uber-die-antennen-hinaus-schmidt-pocher/ 12.11.2007
[33] http://www.amazon.de/Die-Dream-Triologie-hoch-wie-Himmel/dp/3442350913 12.11.2007. amazon preist allerdings auch gern mal ein Buch mit dem Titel "Ältere Deutsche Literatur Eine Einführung" als "Eiführung" an.
[34] Beide stammen aus dem Freundeskreis der Autorin.
[35] I. Barz et al.: Wortbildung - praktisch und integrativ, Frankfurt a. M. 2002, S. 181.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. April 2008 )
 
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