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mephisto 97.6 (27. 07. 2007) E-Mail
Mareike Gries für das Leipziger Universitätsradio mephisto 97.6 am 26. 07. 2007
Zitat von http://mephisto976.uni-leipzig.de/artikel,22456.html

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was Rotkäppchen mit Jesus gemein hat? Oder darüber, ob der Hase von Albrecht Dürer ein Abbild der verkorksten Liebe zu seiner Mutter darstellt? Wenn ja, dann sind Sie vielleicht schon Leser der Literaturzeitschrift FLOB. Das steht für frei literarisch orientierte Beiträge. Diese Zeitschrift erscheint drei Mal im Jahr im Internet und wurde von literaturbegeisterten Studenten aus Leipzig gegründet. Mareike Gries stellt Ihnen diese etwas andere Zeitschrift vor.

Atmo: Lachen, Reden

Die Redaktionskonferenz der FLOB-Mitarbeiter ist genauso, wie die Zeitschrift selbst. Lustig nämlich. Denn obwohl die Artikel auf den ersten Blick so aussehen, wie aus einem seriösen wissenschaftlichen Magazin, haben sie meist einen ironischen Unterton. Die Idee dahinter erklärt FLOB-Redakteur Johannes Frohnsdorf.

O-Ton: Man könnte zu dem Verfahren, wie das geht, sagen, dass einerseits die Gegenstände der Artikel nicht ganz ernst gemeint sein können, dass man sich da interessante Randbereiche sucht, über die man schreibt, auch eher lustige Themenstellungen und das andere wäre, dass man von der Herangehensweise etwas neben der Spur ist, also die Methode parodiert.

Das Ergebnis sind dann beispielsweise Rezensionen von Büchern, die noch gar nicht erschienen sind oder wissenschaftliche Untersuchungen über Helge Schneider und die Realitätstheorie. Hierfür konnten die FLOB-Mitarbeiter sogar einen Professor aus der Musikwissenschaft gewinnen. Der ist begeisterter Helge Schneider-Fan und hat seine neuesten Erkenntnisse über den Musiker in der aktuellen FLOB-Ausgabe veröffentlicht. Für die nächste Ausgabe haben sich die FLOB-Aktivisten allerdings etwas ganz anderes einfallen lassen. Was das ist, erklärt Anne-Karoline Distel, Mitbegründerin der Zeitschrift.

O-Ton: Wir dachten, wir machen mal einen Aufsatzwettbewerb und der ist ja auch mit Werbung verbunden. Wir haben dann überlegt, dass über Shakespeare ja schon alles erforscht wurde, z.B. ob er Frauen mochte oder schwul war, aber ob er Vegetarier war, das wurde bisher noch nicht erforscht.

Wer sich an dem Wettbewerb beteiligen möchte, sollte allerdings nicht einfach so drauflos schreiben. Schließlich will die FLOB bei allem Sarkasmus doch ein seriöses Magazin sein.

O-Ton: Man sollte schon mit den Texten arbeiten, wie bei einer Hausarbeit. Es können sich aber gerne auch Professoren beteiligen.

Wer schon immer mal herausfinden wollte, ob Shakespeare Fleisch oder Salat bevorzugt hat, kann sich noch bis zum 30. Juli an dem Aufsatzwettbewerb beteiligen. Den besten Autor erwartet natürlich auch ein Preis. Und das ist – in typischer FLOB-Manier – kein Auto oder eine Kreuzfahrt, sondern ein Paar selbstgehäkelter Topflappen. Oder auch Flobflappen.

 
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